Projekte


album7

Straßenkinder



Weltweit leben etwa 100 Millionen Kinder ohne Obdach auf der Straße. Das ist mehr als Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen Einwohner haben. Dieses Volk der obdachlosen Kinder wird täglich größer. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Kinder liegt deutlich unter 30 Jahren. Für sie gibt es keine Hoffnung auf ein sinnerfülltes Leben. Sie fristen ihr Dasein in den Gossen der Metropolen dieser Welt. Drogen, Alkohol und Kriminalität sind ihre ständigen Begleiter.

In der bolivianischen Andenmetropole, La Paz, leben über 4.000 Kinder und Jugendliche ohne Obdach und Familie auf der Straße. Sie nächtigen in Bauruinen, auf Friedhöfen und unter Brücken. Ihre medizinische Versorgung ist mehr als dürftig, die Versorgung mit Lebensmitteln nur unzureichend. Kaum eines dieser Kinder besucht die Schule. Abseits der Gesellschaft führen sie ein Leben ohne Hoffnung. Viele von ihnen erreichen nicht die Volljährigkeit. Sie sterben vorzeitig durch Drogen- und Alkoholmissbrauch, Unterernährung und Verzweiflung (Suizid).

Projektübersicht

Die Soforthilfe La Paz e.V. arbeitet in mehreren Bereichen um der notleidenden Bevölkerung von La Paz zu helfen. Dabei arbeitet die Soforthilfe eng mit anderen nationalen und internationalen Organisationen zusammen. Insgesamt hat die Soforthilfe ungefähr sechzig Mitarbeiter, von denen jeder seinen Beitrag zum Gelingen der Arbeit leistet. Nähere Informationen zu den einzelnen Bereichen finden sich unter der jeweiligen Verknüpfung.

Unsere Kurzpräsentation vermittelt einen ersten Überblick über die Arbeit der Soforthilfe.

  1. Straßenmissions- und Sozialarbeit
  2. Betrieb eines Kontaktzentrums in der Innenstadt
  3. Gefängnis- und Krankenhausbesuche
  4. Unterbringung von Kindern und Jugendlichen zur Rehabilitation in Kindertagesstätten und Heimen
  5. Rehabilitation von suchtkranken Jugendlichen und Erwachsenen