Bolivien

Bolivien ist trotz seines Reichtums an natürlichen Bodenschätzen das wohl ärmste Land Südamerikas. Das Land ist geprägt von einer extrem hohen Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung.
Geografisch ist Bolvien geprägt vom Hochgebirge der Anden im Westen und dem tropischen Tiefland im Osten. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt jedoch im Hochland. Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Hochlandindianer (Ketschua, Aimara), rund ein Drittel Mestizen (Cholos), etwa 15% Weiße, meist spanischer Herkunft (herrschende Oberschicht) und 3% Schwarze; die Zahl der Tieflandindianer (Guaran’) ist gering.
Im Dezember 2005 wurde mit Evo Morales erstmals ein Vertreter der indigenen Bevölkerung zum Präsidenten gewählt. Unter seiner Regierung kam es zur einer Welle an Verstaatlichungen ausländischer Firmen.Zu einer echten Besserung der wirtschaftlichen Situation des Landes kam es indes nicht. So ist die Unzufriedenheit der Bevölkerung nach wie vor sehr groß. Blockaden und Demonstrationen sind an der Tagesordnung.
Erst im Mai 2008 kam es zu einem Abspaltungsversuch der wohlhabenden Region Santa Cruz.


Sonneninsel im Titicacasee
